Schlafmedizin



Was ist Schlafmedizin?

Ein guter Schlaf ist Wesentlich für die Gesundheit. Dagegen kann schlechter oder zu wenig Schlaf die Lebensqualität mindern und langfristig sogar für verschiedene Erkrankungen verantwortlich sein. Ein Großteil der Bevölkerung klagt über Einschlafprobleme oder chronische Schlafstörungen. So manches Problem lässt sich schon mit sogenannter Schlafhygiene beheben, d.h. wenn ungünstige Faktoren, wie Lärm, helles Licht oder eine unbequeme Schlafumgebung beseitigt werden. Reichen jedoch Hausmittel und Tipps zur richtigen Schlafhygiene nicht mehr aus, kann ein Besuch bei einem Schlafmediziner bzw. in einem Schlaflabor indiziert sein.

Die gefährlichste Schlafstörung ist für die Betroffene gar nicht bemerkbar: die obstruktive Schlafapnoe - eine Atemstörung, die beim Schnarchen auftritt.


Bei kompletter Entspannung in der Tiefschlaf- oder REM Schlafphase kommt es bei der obstruktiven Schlafapnoe zu einer Verlegung der Luftröhre durch den Kehldeckel. Um diese Störungen zu diagnostizieren oder das Ausmaß zu erfassen, wende ich eine der neusten und handlichsten Schlafdiagnostikgeräte an. Der Patient leiht sich das Gerät aus, das nicht größer ist, als ein Smartphone, legt es nach meiner genauen Anweisung an und schläft eine Nacht damit. Danach kann ich das Gerät auslesen und mir so ein genaues Bild von seinen Schlafstörungen machen.

Die Schlafmedizin beschäftigt sich insbesondere mit der Diagnostik, Therapie und Prävention von Schlafstörungen, d. h. Atemstörungen im Schlaf, Zähneknirschen aber auch mit Ein- und Durchschlafstörungen sowie den Auswirkungen von Herz- und Kreislauferkrankungen auf den Schlaf.

Wann sollte man in ein Schlaflabor?

Fühlen Sie sich trotz vermeintlich ausreichend Schlaf müde und abgeschlagen? Fühlen Sie sich in Ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt? Schnarchen Sie Ihrer(s) PartnerIn zufolge?

Werden Schlaf- und Einschlafprobleme zum Dauerthema und die Symptome alltäglich, sollte man diese von einem Spezialisten für Schlafmedizin abklären lassen.

Schlafstörungen können sich mit folgenden Symptomen äußern:

  • Tagesmüdigkeit
  • Nervosität
  • Stress
  • Frieren
  • Depressive Verstimmung
  • Konzentrationsschwäche
  • Erhöhte Schmerzempfindlichkeit
  • Wortfindungsstörungen

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