Schlafmedizin – Krankheitsbilder



Krankheitsbilder

Schlafbezogene Atmungsstörungen (SBAS) sind gekennzeichnet durch verminderte Atmung im Schlaf. Sie stören den Schlaf und beeinträchtigen seine Erholungsfunktion. Es ist wichtig, schlafbezogene Atmungsstörungen rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln, da wir dadurch Ihre Lebensqualität stark verbessern und gegebenenfalls Ihre Anfälligkeit für verschiedene Krankheiten senken können.

Bei folgenden Krankheitsbildern spricht man von schlafbezogenen Atmungsstörungen:

  • Schnarchen
  • Obstruktives Schnarchen
  • Obstruktives Schlafapnoesyndrom
  • Zentrale Schlafapnoe

 

Schnarchen

Schnarchen an sich ist nicht gesundheitsgefährdend. Man spricht von primärem Schnarchen, wenn während des Schlafes ein inspiratorisches Atemgeräusch entsteht; doch ist dieses nicht mit Atemaussetzern verbunden (Apnoe). Die verstärkte Mundatmung kann höchstens zu einem trockenem Mund oder Halsschmerzen führen.

Obstruktives Schlafapnoesyndrom

Beim obstruktiven Schlafapnoesyndrom kommt es in der Entspannungsphase des Schlafs zu einer Verengung (sogenannte Hypopnoe) bis zum kompletten Verschluss (Apnoe) der oberen Atemwege und damit zeitweilig zu einer Sauerstoffunterversorgung. Dies geht häufig mit heftigem Schnarchen einher. Besonders übergewichtige Männer sind von einer Schlafapnoe betroffen.

Obstruktives Schnarchen

Beim obstruktiven Schnarchen, dem sogenannten Upper-Airway-Resistence-Syndrom kommt es zu einem hohen Atemwegswiderstand und zum wiederholten teilweisen Verschluss der oberen Atemwege. Es treten zwar keine Atemaussetzer auf, es kann jedoch als Vorstufe der obstruktiven Schlafapnoe betrachtet werden. Vom UARS können auch junge Erwachsene betroffen sein.

Zentrale Schlafapnoe

Die Zentrale Schlafapnoe ist eine Erkrankung, bei der die PatientInnen für einige Sekunden Atemaussetzer haben. Es kommt zu einem plötzlichen Stillstand von Zwerchfell und Atemmuskulatur, weil das Gehirn keine Signale zum Einatmen sendet. Diese Form der Schlafstörung tritt häufig bei Patienten auf, die ein Herzleiden haben.

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